Über mich hat Gerhard schon einiges gesagt. Ergänzend, und weil es so üblich ist, gebe ich hier noch ein paar technische Daten von mir preis.

Nachdem sich meine Seele entschlossen hatte, mit meinem physischen Körper eine einzigartige Symbiose einzugehen, bin ich am 28. September 1954 um 17.29 Uhr geschlüpft. Gemeinsam mit meiner älteren Schwester hatte ich eine wunderschöne Kindheit. Kaum konnte ich mich aufrecht fortbewegen, hatte ich auch schon entdeckt, wie man mit einen Stift „Krixikraxi“ macht. Im Kindergarten hatte ich dann das erste Aha-Erlebnis, als ich einen Weihnachtsbaum malte und alle ihn begeistert bewunderten.

Ich schaffte bereits mit 5 Jahren die Aufnahmeprüfung in die Volksschule, was insofern leicht für mich war, weil der Test vorwiegend aus Zeichnen bestand. Dass ich mir dann in der Schule mit Lesen und Rechnen schwer tat, ist eine andere Geschichte.

Meine Eltern waren sehr kreativ und handwerklich geschickt und ich konnte sehr früh sowohl mit Nähmaschine, als auch mit Hammer und Schraubenzieher umgehen. Zu meinen olfaktorischen Kindheitserinnerungen zählen nicht nur der Geruch von Holz und Leim, sondern auch der von Ölfarbe, die mein Vater an stillen Tagen künstlerisch einzusetzen verstand.

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